Klassische Hanseaten

Klassische Hanseaten – Der Gebäck-Klassiker mit feiner Note

 

Ob zur Weihnachtszeit oder einfach zum Nachmittagskaffee: Diese traditionellen Hanseaten sind mit ihrer Kombination aus mürbem Gebäck, fruchtiger Erdbeerkonfitüre und dem charakteristischen zweifarbigen Guss ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller!
 

Warum ich dieses Rezept liebe

Für mich sind Hanseaten pure Nostalgie! Was ich an diesem Rezept besonders liebe, ist die feine Balance der Aromen: Die dezente Fruchnote der Orangenschale und der zarte Hauch von Anis im Mürbeteig verleihen den Keksen eine wunderbar raffinierte Würze, die perfekt zur süß-säuerlichen Erdbeerkonfitüre passt. Zudem sind sie durch das hübsche rot-weiße Muster optisch ein absolutes Highlight – und trotzdem erstaunlich einfach zu machen!


 

Zutaten
 

Für den Mürbeteig:

 600 g Mehl

 400 g kalte Butter

 200 g Zucker

 2 Pck. Vanillezucker

 2 Eier

 6 TL geriebene Orangenschale (alternativ Finesse-Orange oder Orange-Back)

 2 Msp. gemahlener Anis

 2 Prisen Salz

Für die Füllung & Dekoration:

 4 EL Erdbeerkonfitüre

 500 g Puderzucker

 Rote Lebensmittelfarbe

 Etwas Wasser

 

Zubereitung

Schritt 1: Teig zubereiten & kühlen

Mehl, Salz, kalte Butter, Zucker, Vanillezucker, geriebene Orangenschale, Eier und den gemahlenen Anis rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig abdecken und für 60 Minuten kalt stellen.

Schritt 2: Ausstechen

Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen und runde Kekse ausstechen. Die Teigkreise vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Schritt 3: Backen

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 175 °C Umluft) für ca. 12 bis 15 Minuten hell ausbacken.

Schritt 4: Füllen

Die Erdbeerkonfitüre in einem kleinen Topf leicht erwärmen. Die Hälfte der Kekse noch warm mit der Konfitüre bestreichen und direkt mit der anderen Hälfte der Kekse zusammensetzen. Anschließend komplett auskühlen lassen.

Schritt 5: Zuckerguss anrühren

Den Puderzucker mit etwas Wasser glattrühren und in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte mit der roten Speisefarbe einfärben.
 

Tipp: Wer auf künstliche Speisefarbe verzichten möchte, rührt die zweite Hälfte des Puderzuckers einfach mit schwarzem Johannisbeersaft oder Fliederbeersaft an – das sorgt für eine wunderschöne, natürliche Farbe und einen feinen Geschmack!

Schritt 6: Verzieren

Jeden Keks zuerst zur Hälfte mit dem weißen Guss bestreichen und kurz antrocknen lassen. Danach die andere Hälfte mit dem roten Guss bestreichen. Alles vollständig trocknen lassen und genießen!

 

Serviervorschläge

 Klassisch zur Teezeit: Hanseaten passen hervorragend zu einer Tasse ostfriesischem Schwarztee mit Kluntjes und Sahne oder einem kräftigen Earl Grey.

 Für die Kaffeetafel: Kombiniere sie auf einer Etagere mit feinem Spritzgebäck oder Nuss-Ecken – die rot-weiße Optik setzt sofort tolle Akzente.

 Als Geschenk aus der Küche: Hübsch verpackt in Klarsichtbeuteln mit einer roten Schleife sind die Plätzchen ein liebevolles Mitbringsel für Freunde und Familie.

 

Häufig gestellte Fragen 

Wie bewahre ich die Hanseaten am besten auf?

Schichte die Plätzchen nach dem vollständigen Trocknen des Gusses in eine gut verschließbare Keksdose aus Blech. Zwischen die einzelnen Lagen legst du am besten etwas Backpapier, damit der Zuckerguss nicht festklebt.

Wie lange sind die Hanseaten haltbar?

In einer Luftdichten Dose bleiben sie kühl gelagert etwa 2–3 Wochen frisch und mürbe. Nach ein paar Tagen Durchziehen schmecken sie oft sogar noch besser, da der Teig die Feuchtigkeit der Konfitüre leicht aufnimmt.

Kann ich auch eine andere Konfitüre verwenden?

Absolut! Johannisbeer-, Himbeer- oder Schiebeltorten-Marmelade (Schattenmorellen) eignen sich ebenfalls fantastisch. Eine leicht säuerliche Note bildet den perfekten Kontrast zum süßen Zuckerguss.


 

Fazit

Diese Hanseaten zeigen, dass traditionelle Klassiker niemals aus der Mode kommen. Die Kombination aus zartem Mürbeteig, feinen Gewürzen und dem fröhlich-bunten Guss bringt Groß und Klein zum Strahlen. Und das Beste: Sie schmecken nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über! Viel Spaß beim Nachbacken!

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