klassische Lasagne

klassische Lasagne wie in Bella Italia


Das Original der italienischen Lasagne mit herzhafter Bolognese und cremiger Béchamelsoße schmeckt wie direkt aus Italien. Mit zarten Lasagneplatten, einer würzigen Hackfleischsoße und einer goldbraunen, knusprigen Käsekruste zauberst Du Dir diesen beliebten Pasta-Klassiker ganz einfach zu Hause im Backofen.


 

Mit diesem Lasagne-Rezept holst Du Dir ein Stück italienische Küche direkt auf den Familientisch. Wenn die Lasagne im Backofen goldbraun überbacken wird und der köstliche Duft durch die Küche zieht, steigt die Vorfreude. Cremig, herzhaft und wunderbar käsig – Lasagne ist ein Lieblingsgericht für die ganze Familie, das Groß und Klein begeistert! 🇮🇹❤️


 

Lasagne selber zu machen ist einfacher, als man denkt. Mit diesem Lasagne-Rezept gelingen Zubereitung, Schichten und Backen ganz unkompliziert – auch für Kochanfänger. So kannst Du ohne großen Aufwand ein köstliches, herzhaftes Gericht zaubern und damit Familie und liebe Gäste verwöhnen.


 

Warum ich dieses klassische Lasagne-Rezept gerne koche?

Meine klassische Lasagne schmeckt herrlich wie das Original aus Italien. Mit einer würzigen Bolognese-Soße, einer cremigen Béchamelsoße und mehreren Schichten zarter Lasagneplatten wird sie zu einem wunderbar herzhaften Ofengericht. Eine goldbraune Käsekruste mit Parmesan darf dabei natürlich nicht fehlen. Diese Kombination schmeckt einfach der ganzen Familie – Groß und Klein lieben Lasagne! 🇮🇹❤️

Die Zubereitung braucht zwar etwas Zeit, ist aber unkompliziert. Gemüse und Speck sind schnell klein geschnitten und vorbereitet. Sobald Bolognese und Béchamel fertig sind, geht es ans Lasagne-Schichten. Platte für Platte werden die Zutaten in die Auflaufform geschichtet und anschließend mit Käse verfeinert.

Im Backofen verbinden sich dann alle Aromen miteinander. Nach dem Backen ist die Lasagne wunderbar cremig, herzhaft und oben schön goldbraun – ein kleines Stück Bella Italia auf dem Familientisch.

Die Vorbereitung dauert etwa 45 Minuten, danach übernimmt der Backofen den Rest. Die Lasagne benötigt ungefähr 30 Minuten Backzeit und ergibt mindestens 6 großzügige Portionen – perfekt für ein gemütliches Familienessen oder wenn liebe Gäste zu Besuch kommen.

Und falls etwas übrig bleibt: Am nächsten Tag lässt sich die Lasagne wunderbar aufwärmen und schmeckt oft sogar noch besser.


 

Zutaten

 

Für eine Auflaufform ca. 26 × 19 cm Innenmaß

Für die Lasagne

  • 8–12 Lasagneplatten, ungekocht – je nach Größe der Auflaufform
  • 150 g Parmesan, frisch gerieben
  • Butter für die Form und zum Bestreichen

 

Für die Bolognesesoße

  • 500 g gemischtes Hackfleisch – halb Rind, halb Schwein
  • 400 g passierte Tomaten
  • 50 g Bauchspeck – idealerweise Pancetta
  • 2–3 Zwiebeln – ca. 150 g
  • 1 Möhre – ca. 50 g
  • 1 Stange Staudensellerie, geputzt – ca. 50 g
  • 200 ml Vollmilch
  • 40 g Butter
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl, z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 getrocknetes Lorbeerblatt
  • 1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Für die Béchamelsoße

  • 500 ml Milch
  • 25 g Mehl
  • 25 g Butter
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss


 

So einfach gelingt die klassische Lasagne

Für eine echte italienische Lasagne brauchst Du zwar ein paar Zutaten mehr, aber viele davon hast Du wahrscheinlich bereits zu Hause. Dadurch bleibt Deine Einkaufsliste überschaubar und Du kannst direkt loslegen.

Mein Tipp: Bei den Lasagneplatten lohnt es sich, zu einem guten italienischen Markenprodukt zu greifen. Diese findest Du mittlerweile in fast jedem gut sortierten Supermarkt im Nudelregal. Hochwertige Pasta macht einen spürbaren Unterschied und sorgt dafür, dass Deine Lasagne besonders lecker und authentisch wird.

Alle Zutaten und die komplette Zubereitung findest Du in meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung. Die übersichtliche Zutatenliste zum Abspeichern und Ausdrucken findest Du weiter unten in der Rezeptkarte.

 

Meine Tipps zur Zubereitung

Für die Bolognese und die Béchamelsoße verwende ich jeweils einen eigenen Kochtopf. Zum Würfeln von Speck und Gemüse brauchst Du ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett.

Bei der Auflaufform solltest Du darauf achten, dass ungefähr drei Lasagneplatten nebeneinander hineinpassen. Ist die Form etwas größer oder kleiner, kannst Du die Lasagneplatten ganz einfach passend zurechtbrechen.

Ich verwende je nach Anlass unterschiedliche Formen. Eine größere Form mit etwa 32 × 20 cm eignet sich wunderbar für eine etwas flachere Lasagne. In einer kleineren Form, etwa 26 × 19 cm, wird die Lasagne dagegen höher, weil die Zutaten auf jeder Schicht dichter liegen.

 

So kannst Du die Form ganz flexibel anpassen und bekommst trotzdem eine wunderbar geschichtete, cremige Lasagne mit einer herrlich goldbraunen Käsekruste. 🇮🇹🍝

 

Die beiden Soßen für die Lasagne zubereiten

Die Bolognesesoße bildet das Herzstück der klassischen Lasagne. Sie vereint das fruchtige Aroma der passierten Tomaten mit den herzhaften Aromen von angebratenen Zwiebeln, Bauchspeck, Möhren und Stangensellerie. So entsteht eine wunderbar aromatische Soße, die später zwischen den Lasagneplatten für den typischen Geschmack sorgt.

Mit Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt und einer Prise Muskatnuss bekommt die Bolognese eine ausgewogene Würze. Das gemischte Hackfleisch gibst Du erst dazu, wenn Gemüse und Speck bereits schön angebraten sind.

Mein Tipp: Brate das Hackfleisch nicht zu scharf an. Es soll schön saftig und aromatisch bleiben und nicht trocken werden. Falls die Mischung beim Braten zu trocken wirkt, kannst Du einfach einen kleinen Schluck Milch oder Wasserdazugeben.

Anschließend darf die Bolognese in Ruhe köcheln und ihr volles Aroma entwickeln. Parallel dazu kannst Du die cremige Béchamelsoße zubereiten – zusammen ergeben die beiden Soßen die perfekte Grundlage für eine herrlich saftige Lasagne.

 

Die cremige Béchamelsoße

Die Béchamelsoße sorgt bei Deiner Lasagne für die wunderbar cremige Konsistenz und den perfekten Schmelz. Ihr feiner, buttriger Geschmack verbindet die würzige Bolognese und die Lasagneplatten zu einer herrlich harmonischen Kombination.

Oft hört man, dass eine Béchamelsoße kompliziert zuzubereiten sei. Das muss aber überhaupt nicht sein! Mit ein paar einfachen Handgriffen gelingt sie ganz unkompliziert.

Wichtig ist vor allem, die Milch nach und nach einzurühren und dabei ständig mit dem Schneebesen zu rühren. Zuerst lässt Du die Butter im Topf schmelzen und rührst das Mehl gründlich ein. Anschließend gibst Du die Milch langsam dazu und verrührst alles zügig, damit keine Klümpchen entstehen.

Nach kurzem Aufkochen wird die Soße schön cremig und dickflüssig. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt, ist sie bereit für Deine Lasagne.

Mein Tipp: Lass die Béchamel nicht unbeaufsichtigt und rühre während der gesamten Zubereitung regelmäßig weiter. So wird sie besonders glatt, cremig und wunderbar buttrig. 

 

Die Lasagne ganz einfach schichten

Für das Schichten Deiner Lasagne wählst Du am besten eine Auflaufform, in die etwa drei Lasagneplatten nebeneinander passen. Falls die Platten nicht genau in die Form passen, kannst Du sie einfach passend zurechtbrechen, sodass die gesamte Fläche mit Pasta bedeckt ist.

Mein Tipp: Wenn Du die Lasagneplatten besonders leicht zuschneiden möchtest, halte sie kurz unter heißes fließendes Wasser. Dadurch werden sie etwas weicher und lassen sich problemlos mit einer Küchenschere passend zuschneiden.

Für dieses Lasagne-Rezept verwendest Du insgesamt zwölf Lasagneplatten, die in vier Schichten mit Bolognese, Béchamelsoße und Parmesan aufgebaut werden.

Zuerst fettest Du die Auflaufform leicht ein und verteilst eine dünne Schicht Béchamelsoße auf dem Boden. Darauf legst Du die ersten Lasagneplatten. Anschließend verteilst Du eine Schicht Bolognese, darauf etwas Béchamelsoße und frisch geriebenen Parmesan.

Diese Reihenfolge wiederholst Du, bis alle Lasagneplatten aufgebraucht sind. Zum Schluss kommt eine großzügige Schicht Béchamelsoße auf die Lasagne. Darüber verteilst Du reichlich frisch geriebenen Parmesan.

So entsteht Schicht für Schicht eine wunderbar cremige, herzhafte Lasagne, die im Backofen oben schön goldbraun und knusprig wird. 🍝🧀🇮🇹

 

Lasagne al forno – ab in den Backofen

Sobald die letzte Schicht aus Béchamelsoße und Parmesan in der Auflaufform verteilt ist, ist Deine Lasagne auch schon bereit für den Backofen. Für den besten Geschmack empfehle ich Dir, den Parmesan frisch am Stück zu kaufen und selbst zu reiben.

Fertig geriebener Parmesan aus dem Kühlregal kann geschmacklich einfach nicht mit frisch geriebenem Parmesan mithalten. Auch auf andere Käsesorten wie Emmentaler oder Gouda würde ich beim klassischen Lasagne-Rezept verzichten. Sie schmelzen zwar wunderbar, verändern aber den typisch italienischen Geschmack.

Wichtig: Backe die Lasagne am besten mit Ober-/Unterhitze. So bleibt sie schön saftig und trocknet während des Backens nicht aus.

Der Begriff „al forno“ bedeutet übrigens ganz einfach „aus dem Ofen“ – und genau dort bekommt die Lasagne ihre herrlich goldbraune Käsekruste und ihr unverwechselbares Aroma.

Wenn die Lasagne fertig gebacken ist, solltest Du sie noch etwa 10 Minuten in der Auflaufform ruhen lassen. Dadurch können sich die Aromen wunderbar verbinden und die einzelnen Schichten setzen sich etwas. So lässt sich die Lasagne anschließend leichter portionieren und bleibt beim Servieren schön in Form. 

 

Die klassische Lasagne wie in Bella Italia

Dieses klassische Lasagne-Rezept ist eine wunderbar herzhafte und sättigende Mahlzeit für die ganze Familie. Mit würzigem Hackfleisch, aromatischem Gemüse, cremiger Béchamelsoße und frisch geriebenem Parmesan wird daraus ein echtes Wohlfühlessen wie in Bella Italia. Dazu passt besonders gut ein einfacher, knackiger grüner Salat.

Die Zutaten bekommst Du das ganze Jahr über problemlos im Supermarkt. Für Speck und Hackfleisch lohnt es sich aber, beim Metzger Deines Vertrauens einzukaufen. Dort bekommst Du frisches Fleisch in guter Qualität, was sich natürlich auch im Geschmack der Lasagne bemerkbar macht.

Auch die Vorbereitung ist unkomplizierter, als man vielleicht denkt. Du kannst die Bolognesesoße bereits vorbereitenoder sogar die komplette Lasagne schon schichten. Wenn Du die ungebackene Lasagne vorbereiten möchtest, solltest Du lediglich darauf achten, dass die Auflaufform in Deinen Kühlschrank passt. Viel länger als etwa eine Stunde würde ich die ungebackene Lasagne allerdings nicht stehen lassen.

Und falls nach dem Essen noch etwas übrig bleibt: Kein Problem! Die Lasagne lässt sich am nächsten Tag wunderbar aufwärmen und schmeckt dann mindestens genauso lecker. Du kannst sie außerdem problemlos einfrieren und später wieder genießen.

 

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